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Kundenservice & Prozesse

Outbound-Telefonie

Definition

Outbound-Telefonie umfasst alle ausgehenden Anrufe eines Unternehmens – von Terminbestätigungen über Rückrufe bis zu Vertriebskampagnen. Für werbliche Anrufe gelten strenge Einwilligungsregeln (UWG).

Während Inbound-Telefonie eingehende Anrufe behandelt, geht Outbound vom Unternehmen aus. Das Spektrum reicht von rein serviceorientierten Anrufen (Terminerinnerung, Lieferankündigung, Rückruf auf Kundenwunsch) bis zu Vertriebskampagnen. KI-Voice-Agents können Outbound-Aufgaben automatisieren – etwa Terminbestätigungen in Serie oder Rückrufe aus einer Warteliste.

Typische Outbound-Anwendungsfälle

  • Terminerinnerungen und -bestätigungen (senken No-Show-Quoten spürbar)
  • Rückrufe auf Kundenwunsch – der Callback-Klassiker
  • Nachfass-Anrufe zu Angeboten oder offenen Vorgängen
  • Lead-Qualifizierung vor Übergabe an den Vertrieb

Rechtsrahmen beachten

Werbliche Anrufe bei Verbrauchern erfordern in Deutschland eine ausdrückliche vorherige Einwilligung (§ 7 UWG); bei KI-Anrufen kommt die Transparenzpflicht des EU AI Act hinzu. Service-Anrufe an Bestandskunden sind deutlich unkritischer. Details zur Rechtslage bei Kaltakquise: Cold Call – Definition, Rechtslage und Tipps.

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