Die Rufumleitung (auch Anrufweiterleitung oder Call Forwarding) gehört zu den Standardfunktionen jedes Telefonanschlusses – vom Mobilfunkvertrag über die FRITZ!Box bis zur Cloud-Telefonanlage. Sie sorgt dafür, dass Anrufe die gewünschte Stelle erreichen, auch wenn der ursprüngliche Anschluss nicht besetzt ist.
Die drei wichtigsten Varianten
- ▸Sofortige Umleitung: Jeder Anruf wird direkt weitergeleitet, das eigene Telefon klingelt nicht.
- ▸Umleitung bei besetzt: Nur wenn gerade gesprochen wird, geht der Anruf an das Umleitungsziel.
- ▸Verzögerte Umleitung: Der Anruf wird erst nach einer definierten Klingelzeit (z. B. 15–20 Sekunden) weitergeleitet – ideal als „Backup", wenn niemand abnimmt.
Einrichtung per GSM-Code
Bei den meisten Mobilfunk- und vielen Festnetzanbietern lässt sich die Rufumleitung per Tastencode aktivieren: **21*Zielrufnummer# für die sofortige Umleitung, **67*Zielrufnummer# bei besetzt, **61*Zielrufnummer# für die verzögerte Variante; ##002# löscht in der Regel alle Umleitungen. Die genauen Codes können je nach Anbieter abweichen – bei Cloud-Telefonanlagen erfolgt die Einrichtung stattdessen im Web-Portal.
Rolle in der KI-Telefonie
Für KI-Telefonassistenten ist die Rufumleitung der einfachste Integrationsweg: Sie behalten Ihre bestehende Rufnummer und leiten Anrufe – komplett oder nur bei besetzt/nicht erreichbar – an die Nummer Ihres KI-Assistenten weiter. Eine Anleitung für gängige Systeme finden Sie im Telefonanlagen-Check.
Rufumleitung in der Praxis erleben
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