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Telefonie & Technik

IVR (Interactive Voice Response)

Definition

IVR-Systeme sind die klassischen Sprachmenüs am Telefon: Anrufer navigieren per Tastendruck oder Einzelwort durch vordefinierte Menübäume. Sie strukturieren Anrufe, können aber keine freien Anliegen verstehen.

„Drücken Sie die 1 für Vertrieb, die 2 für Support" – Interactive Voice Response ist seit den 1990ern der Standard für Anrufvorqualifizierung. Das System spielt Ansagen ab und reagiert auf DTMF-Töne (Tastendruck) oder einfache Sprachbefehle. Für simple Verteilaufgaben funktioniert das; für echte Anliegen ist es eine bekannte Frustquelle, weil Anrufer ihr Thema in fremde Menülogik übersetzen müssen.

Typische Schwächen von IVR-Menüs

  • Starre Menübäume – wer sein Anliegen nicht zuordnen kann, landet falsch oder legt auf
  • Keine Auskünfte, keine Vorgangsbearbeitung – das Menü verteilt nur
  • Lange Ansagen kosten Zeit, bevor überhaupt ein Mensch erreicht wird

Vom Menü zum Gespräch

Moderne KI-Voice-Agents ersetzen den Menübaum durch eine offene Frage („Wie kann ich helfen?") und verstehen das Anliegen in natürlicher Sprache – inklusive Beantwortung häufiger Fragen und strukturierter Aufnahme des Falls. Den ausführlichen Vergleich finden Sie im Artikel Voicebot vs. IVR.

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